Ergänzung 1.10: Strahlungsdetektoren (6/5)
Quantendetektoren (5/4)
Photomultiplier Fortsetzung von der vorherigen Seite
Als Beispiel für einen head-on-Photomultiplier zeigt das folgende Bild den R1635 des Herstellers Hamamatsu, Japan.
Der R1635 gehört zu den kleinsten verfügbaren head-on-Photomultipliern: der Durchmesser ist 10 mm, die Gesamtlänge ist 45 mm. Er besitzt eine semitransparente Bialkali-Fotokathode mit 8 mm Durchmesser und acht Dynodenstufen. Die Signalanstiegszeit ist typisch 0,8 ns, die Elektronentransitzeit ist 9 ns. Er ist damit etwa doppelt so schnell verglichen mit dem auf der vorherigen Seite gezeigten Typ 1P28.
Eine andere ebenfalls sehr kleine Bauform ist das unten gezeigte Exemplar R7400U-09 von Firma Hamamatsu, Japan. Der Durchmesser ist 11,5 mm, die Gesamtlänge ist 15,9 mm. Er hat eine solar blind-Fotokathode aus Cs-Te und ebenfalls acht Dynodenstufen. Mehrere Varianten dieser Bauform sind mit Fotokathoden für andere spektrale Empfindlichkeiten erhältlich.
Zum Thema Photomultiplier gibt es mehrere fundierte Firmenveröffentlichungen. Hierzu gehören
- Darstellungen von RCA und der Nachfolgefirma BURLE, wo die ersten am Markt erhältlichen Versionen entwickelt wurden, sowie
- das Buch Photomultiplier Tubes von Firma Hamamatsu, in dem die aktuell verfügbaren technologischen Entwicklungen mit ihren Anwendungen beschrieben sind.
